Bundesgerichtshof klärt die Haftung für Nutzerbewertungen

Aufgrund der hohen Einflussnahme von Online-Bewertungen auf die Kaufentscheidung von potenziellen Kunden, rücken Online-Bewertungen weiterhin in den Fokus. Ursprünglich als Hilfestellung und Erfahrungsaustausch angedacht, sind Online-Bewertungen nun mehr eine verkaufsfördernde Maßnahme, die für Online-Händler immer wichtiger wird. Diskussionen über gekaufte und gefälschte Bewertungen sind längst entbrannt und haben das Vertrauen einer Vielzahl von Nutzern in Bewertungen nachhaltig beschädigt. 

Offene Haftungsfragen sorgen für Unsicherheiten im Online-Handel

Neben diesen rechtlichen Unsicherheiten stehen nun auch haftungsbezogene Fragen bezüglich Online-Bewertungen im Zentrum der Berichterstattung. Wer haftet z. B., wenn in Nutzerbewertungen Aussagen über ein Produkt getroffen werden, die nicht belegt sind? Liegt die Haftungspflicht bei solchen Bewertungen der Nutzer bei den Händlern?  

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Big Player gehen gegen gefälschte Bewertungen vor

Online-Bewertungen steigen in ihrer Bedeutung und sind ein immer wichtigerer Faktor, wenn es darum geht ein Produkt zu kaufen. Egal ob beim E-Commerce oder in der Filiale, viele Menschen verlassen sich auf die Empfehlungen von anderen Kunden (mehr zu unserer 2. Auflage des E-Commerce Buches hier). Doch was in einem Face-to-Face Gespräch unter Umständen auffälliger ist, kann im Internet nicht so leicht entlarvt werden. Stichwort: gefälschte Bewertungen. 

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2. Auflage unseres E-Commerce Buches: Druckfrisch zu Weihnachten

Pünktlich vor dem 4. Advent ist die 2. Auflage unseres Buches „Electronic Commerce und Online-Marketing“ erschienen 😊

Electronic Commerce und Online-Marketing – Ein einführendes Lehr- und Übungsbuch, 2. Auflage (Olbrich/Schultz/Holsing; Springer Gabler Verlag, Wiesbaden 2019)
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Instagram Shopping – Angriff auf den Online-Handel

Der Handel im Netz erfreut sich hoher Beliebtheit und ist dadurch ein attraktives Geschäftsfeld für unterschiedliche Händler. Neben den bekannten Online-Shops greift nun auch Instagram als Social Media Plattform in den Online-Handel ein. Durch die Funktion Instagram Shopping werden in dem sozialen Netzwerk pro Monat rund 130 Millionen Klicks auf Produkte generiert. Das bedeutet natürlich Umsatz und neue Daten. Die Foto-Plattform im Mittelpunkt des E-Commerce? Durch Influencer und Accounts von Unternehmen verknüpfte sich Instagram immer stärker mit dem Online-Handel. Mit Instagram Shopping wird nun eine neue Dimension erreicht. Vor einer Woche interviewte die WELT Jim Squires, stellvertretender Chef von Instagram, zu der  Entwicklung der Shopping-Funktion des sozialen Netzwerkes.

Mit Instagram Shopping entwickelt sich ein neuer Player im Online-Handel
Quelle: Photo by Luke van Zyl on Unsplash
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TikTok testet Social Commerce

Ab sofort können einige Nutzer der TikTok App im Rahmen einer Testphase Links zu E-Commerce-Seiten in Ihrem Profil sowie in den Videos platzieren. Das berichtete Anfang der Woche die Seite Techcrunch. Offiziell handelt es sich dabei um ein Experiment zur Verbesserung des Nutzerlebnisses, kommentiert das Unternehmen ByteDance, das hinter der App steht. Ohne Frage wird es aber vor allem das Interesse von Influencern und werbenden Unternehmen steigern, für die TikTok durch diese Neuerung nochmal deutlich attraktiver geworden ist.

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Dark Pattern im E-Commerce: Die Fallen beim Online-Shopping

Haben Sie solche Aussagen bei einem Besuch eines Online-Shops schon einmal gelesen?

  • „Dein Wunschprodukt ist sehr begehrt! Schnapp zu, solange es noch nicht ausverkauft ist!“
  • „Von dem Produkt sind nur noch 3 verfügbar!“
  • „Wenn sie in der nächsten Stunde noch bestellen, geht das Paket heute noch raus!“
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Die Bedeutung und Steuerung des Affiliate-Marketings

Wie beeinflusst die steigende Relevanz des Online-Marktes die Zielsetzung von Unternehmen?
Trotz der fortlaufenden digitalen Entwicklungen und den daraus resultierenden Veränderungen in der Kommunikation zwischen Mitarbeiter und Führung, bleiben die harten (objektiven) Unternehmensziele die gleichen. Vor allem die Maximierung des Umsatzes bleibt unverändert das zentrale Unternehmensziel. Die Methoden zur Erreichung dieses Zieles verlagern sich mehr und mehr in den digitalen Bereich, sodass z.B. das Affiliate-Marketing als Methode zur Umsatzsteigerung zunehmend an Relevanz gewinnt. In diesem Zusammenhang stelle ich in folgendem Beitrag ein interessantes Buch vor, welches sich mit der Anwendung des Affiliate-Marketings beschäftigt.

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Social Media im Sport – Ergebnisse hinsichtlich facebook und Instagram

Ein Gastbeitrag von Marvin Held, Werkstudent bei diginea.

Der Überbegriff Online-Marketing umfasst viele verschiedene Teilaspekte, die je nach Ausprägung differenzierte alltägliche Relevanz in der Gesellschaft haben. Ein Medium, welches im Zusammenhang mit dem Digital-Marketing in der Gesellschaft eine tägliche Nutzung erfährt, ist Social Media. Neben der Fokussierung auf eine digitale Vernetzung von Menschen finden die sozialen Medien ihren Nutzen primär in der Kommunikation zwischen Menschen, Unternehmen und Sportvereinen. Vor allem Sportvereine transportieren im Rahmen der Kommunikationspolitik ihre Inhalte über die sozialen Medien. Durch die direkte Kommunikation mit dem Fan und der Positivität des Themengebietes Sport erfreut sich dieser Kommunikationsweg steigender Beliebtheit.

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Kartellamt untersucht Nutzerbewertungen im Internet

Kann man Online-Nutzerbewertungen trauen? Immer wieder soll es Indizien dafür geben, dass Rezensionen im Internet gefälscht sind. Das Kartellamt will nun mittels einer Studie prüfen, ob Verstöße gegen das deutsche Verbraucherrecht vorliegen.

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Der Pinterest Börsengang – Zahlen und Fakten

Bereits im Dezember 2018 berichtete unter anderem das Handelsblatt darüber, nun ist es Gewissheit: Die Foto-Plattform Pinterest will an die Börse. Vergangenen Freitag wurde das dafür nötige Wertpapierprospekt bei der amerikanischen Börsenaufsicht eingereicht. Im Zuge dessen musste das 2008 gegründete und damit erst elf Jahre alte kalifornische Unternehmen seine Geschäftszahlen offenlegen.

Pinterest Börsengang
Der Börsengang der Foto-Plattform Pinterest könnte schon im April bevorstehen. Quelle: sassi / pixelio.de

Der Börsengang von Pinterest im Überblick

Wann genau der Börsengang erfolgt und wie viele Aktien zu welchem Preis ausgegeben werden, wurde noch nicht öffentlich. Viele andere Schlüsselindikatoren sind dafür jetzt verbrieft: Im Jahr 2018 wurde ein Umsatz von insgesamt 755,9 Millionen Dollar verzeichnet, wobei ein Verlust von 63 Millionen Dollar erzielt wurde. Diese auf den ersten Blick wenig beeindruckenden Zahlen sollen aber nicht über die positive Tendenz hinwegtäuschen: Der Umsatz konnte im Gegensatz zum Vorjahr mehr als verdoppelt werden, während der Verlust mehr als halbiert wurde. Im vierten Quartal 2018 kam die Plattform auf 265 Millionen monatlich aktive Nutzer. In der letzten Finanzierungsrunde wurde der Wert des Unternehmens auf rund 12 Milliarden Dollar geschätzt. Inwieweit sich all diese Zahlen im Erlös bei der Erstnotierung widerspiegeln werden, wird abzuwarten sein.

Pinterest und das Potenzial für E-Commerce

Pinterest ist ein Foto-Portal, das oft als eine Art visuelle Suchmaschine beschrieben wird. Die Nutzerinnen und Nutzer bekommen gezielt Bilder angezeigt, die zu ihren Interessen passen – von Fotos mit Einrichtungsideen, Rezepten, Urlauben, Mode bis hin zu Handarbeiten und Streetart ist hier praktisch alles möglich und nahezu jeder Interessensbereich abgedeckt. Der Erlös wird hauptsächlich durch Werbeeinblendungen generiert, großes Potenzial hat die Plattform aber auch im E-Commerce und . Bislang bieten Sie Händlern die Möglichkeit, Produktkataloge einzubinden und bestimmte Waren durch die Product Pins hervorzuheben. Insbesondere aber Instagram ist in diesem Bereich eine große Konkurrenz, sodass abzuwarten bleibt, inwieweit das durchaus vorhandene Potenzial in Zukunft weiter ausgeschöpft werden kann. Der durch den Börsengang generierte Erlös soll laut Pinterest in maschinelles Lernen und visuelle Suchtechnologien investiert werden. Vielleicht können diese Entwicklungen dabei helfen, den scheinbar übermächtigen Konkurrenten Paroli zu bieten. Denn bislang streicht Pinterest nur 0,3 Prozent der weltweiten digitalen Werbeumsätze ein. Zu wenig, wenn man sich dauerhaft gegenüber Amazon, Google, Facebook und Instagram behaupten will.